1.Mannschaft SV Laubusch – SV 1922 Radibor 1:3

20.September 2025 Kreisliga Westlausitz 5.Spieltag
SV Laubusch – SV 1922 Radobor 1 : 3 ( 1 : 3 )
Torfolge: 0:1 Grubert (11.) 0:2 Robel (21.) 1:2 A.Thiel (32.) 1:3 Robel (35./Elfm.)
Verdiente Heimniederlage gegen Radibor !
Vor dem Spiel schworen sich die Laubuscher, die verlorenen Punkte von Großdubrau in der Vorwoche wieder zurückzuholen und sich gleichzeitig in der Spitzengruppe der Tabelle festzusetzen. Um es vorweg zu nehmen, selten klafften bei den Gelb-Schwarzen Anspruch und Wirklichkeit soweit auseinander. Selten war eine Niederlage verdienter. Praktisch von der ersten Minute an liefen die Gastgeber dem Geschehen hinterher. Mit dem konsequenten und körperbetonten Pressen der Gäste aus Radibor kam Laubusch von Anfang an nicht zurecht. Klar, mit Eric Stolarski und David Pohl fehlten zwei wichtige Führungsspieler, aber so das Spiel aus der Hand zu geben, überraschte schon.
Bereits in der 11.Minute nahm das Unheil seinen Lauf. Bei einer Ecke für die Gäste von Grubert wurde Laubusch-Keeper Yves Petzer zwar behindert, aber laut den neuen Regeln ist der Torraum leider keine Schutzzone mehr für einen Torwart. Und so landete die Grubert-Ecke direkt im langen Eck zum 0:1. In der 15.Minute fast das 0:2. Einen als Flanke gedachten Schuß konnte Yves Petzer gerade noch so aus dem Eck fischen. Von Laubusch fand es in dieser Phase nur ein Schuß von Leon Löser auf den Notizzettel (19.) Doch schon im Gegenzug das 0:2. Robel gewann im Mittelfeld einen Zweikampf und zog mit Ball am Fuß allein aufs Tor. Keine Abwehrchance für Petzer.
Hoffnung für Laubusch in der 32.Minute. Alexander Thiel erzielte mit seinem 5.Saisontor den Anschlusstreffer für die Born-Schützlinge. Doch wer jetzt einen Aufschwung erwartete, wurde bitter enttäuscht. Im Gegenteil. Bei einem langen Flugball in den Laubuscher Strafraum waren sich Dustin Walter und Yves Petzer nicht einig, sodass ein Gästespieler dazwischen sprinten konnte nnd zu Fall kam – Elfmeter. .Kann man pfeifen, muss man nicht pfeifen, Schiedsrichter Schindler hat leider gepfiffen und Robel verwandelte zum 1:3 (35.) Ein deprimierender, aber jederzeit gerechter Zwischenstand zum Pausentee.
Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff eigentlich das sichere 1:4. Mit allerletzten Einsatz konnte aber Lukas Schwarz den Ball noch von der Linie kratzen. Als ob es diese Aktion noch gebraucht hätte, war nunmehr die letzte Überzeugung, das Spiel noch drehen zu können, bei Laubusch dahin. Es war niemand zu erkennen, der das Heft des Handelns nochmal in die Hand nehmen könnte. Die Körpersprache bei den Laubuschern sagte ein übriges. Man hatte das Gefühl, eher schießt Radibor noch ein viertes Tor als die Gastgeber den Anschlusstreffer..Im Prinzip hätte man sich die gesamte 2.Halbzeit sparen können, das Spiel wurde in der 1.Halbzeit verloren. Dustin Walter hatte eine Kopfballchance (59.), auf der Gegenseite rettete Yves Petzer mit einer Großparade einen Schuss aus einem Meter Entfernung, das war`s.
Radibor fuhr mit 3 Punkten im Gepäck nach Hause und Laubusch muss dringend über das schlechteste Spiel nach langer Zeit nachdenken. Bei der Heimniederlage gegen Knappensee konnten die Laubuscher wenigstens fußballerisch überzeugen, diesmal war gar nichts zu erkennen.
Am nächsten Sonntag geht’s zum schweren Auswärtsspiel nach Milkel, dass da eine Steigerung her muss, ist wohl Jedem klar.
Aufstellung: Y.Petzer, D.Walter, Flo.Rißmann, L.Schwarz (ab 75. A.Kutscher), L.Löser,
St.Klemke, T.Pötschik, M.Alkaraiza (ab 68.J.Pache), E.Liebner (ab 59.
J.Wüstenhagen), A.Thiel
Manfred Lüdicke
