1.Mannschaft | SV 1922 Radibor – SV Laubusch 1:2

19.April 2026 — Keisliga Westlausitz — 18.Spieltag
SV 1922 Radibor – SV Laubusch 1 : 2 ( 0 : 1 )
Torfolge: 0:1 D.Pohl (5.) 0:2 L.Löser (57./Elfm.) 1:2 Mitschke (64.)
Knapp aber verdient – Auswärtssieg in Radibor !
Eine gehörige Portion Arbeit mussten die Born-Schützlinge verrichten, um am Ende drei Punkte aus Radibor mit nach Hause zu nehmen. Um es so zu sagen: Verdient auf wackligen Füßen ! Mieses Wetter in Radibor und ein Platz, na ja: Tore und Linien waren zu sehen und die Begleitumstände.
Dabei fing es gut an. Nachdem sich Leon Löser und Motaz Alkaraiza über die linke Seite gut durchspielten und David Pohl an der Strafraumgrenze in Szene setzten, konnte Dieser in der 5.Minute überlegt zur Gästeführung einnetzen. Laubusch blieb weiter am Drücker und hatte durch Stanley Klemke und Motaz Alkaraiza Großchancen zu weiteren Treffern. Aber leider blieb es beim dürftigen 1:0.
Ab Mitte der ersten Halbzeit wendete sich das Blatt. Radibor übernahm mehr und mehr die Initiative. Laubusch konnte sich nur sporadisch von Druck befreien. Aber wenn, dann mit schönen und gefährlichen Konterzügen. Allerdings ab der Strafraumgrenze war Schluss mit lustig. Viel zu lasch waren die Torabschlüsse.
Im zweiten Durchgang nahmen die Gelb-Schwarzen nach und nach wieder die Zügel in die Hand. Viele Chancen, kein Ertrag. So musste ein Elfmeter her. Dustin Walter wurde im Strafraum gelegt. Leon Löser verwandelte in der 57.Minute gewohnt sicher zur 2:0-Führung für Laubusch. Nichts ließ zu diesem Zeitpunkt darauf schließen, dass das Spiel noch einmal eng werden sollte.
Selbst der Anschlußtreffer durch Mitschke in der 64.Minute kam für die Gastgeber aus heiterem Himmel. Mit einer Riesenparade konnte Yves Petzer einen Schuss aus Nahdistanz entschärfen, im daraus entstehenden Getümmel kullerte der Ball dann über die Linie. Laubusch schüttelte sich kurz und nahm dann weiter Anlauf aufs dritte Tor. Doch der nicht mehr lustige Chancenwucher ging weiter. Am nächsten kam noch Alexander Thiel in der 77.Minute mit einem fulminanten Geschoss ans Lattennkreuz zu etwas Zählbaren.
Letztlich waren alle, die es mit Laubusch hielten, froh, als der Unparteiische nach zehn (!) Minuten Nachspielzeit endlich abpfiff. Um es hier klar zu sagen, gegen einen stärkeren Gegner als Radibor geht der Laubuscher Umgang mit Tormöglichkeit garantiert schief. Was dieser Arbeitssieg wert ist, wird sich am nächsten Sonnabend zeigen. Da kreuzt der Tabellenführer, der FSV Blau-Weiß Milkel, im „Glüchauf-Stadion“ auf !
Aufstellung: Y.Petzer, L.Schwarz, D.Walter, E.Stolarski, T.Tusche, M.Sarniak, D.Pohl, A.Thiel (ab 84. T.Pötschik), St.Klemke (ab 69. E.Liebner), L.Löser,
M.Alkaraiza (ab 88. S.Kuba)
Manfred Lüdicke

