1.Mannschaft | SV Laubusch – FSV Bretnig-Hauswalde 1 : 3

3.Oktober 2026 — Westlausitzpokal 2.Runde

SV Laubusch – FSV Bretnig-Hauswalde 1 : 3 ( 1 : 1 )

Torfolge: 1:0 E.Liebner (9.) 1:1 Gerards (37.) 1:2 Hornig (55./Elfm.)
1:3 Sobe (64.)

Ehrenvoll aus dem Pokal ausgeschieden !

Nachdem in der Vorsaison noch das Viertelfinale erreicht wurde, mussten diesmal gegen Bretnig-Hauswalde schon in der 2.Pokalrunde die Segel gestrichen werden. Gegen die klassenhöheren Gäste aus dem Großröhrsdorfer Nachbarort hielten die Born-Schützlinge gut gegen, mussten sich dann aber doch verdientermaßen geschlagen geben.In vielen Spielsituationen sah man den Gästen die Kreisoberliga schon an. Sie waren schneller und konsequenter im Spiel nach vorn.
Dabei ging es für Laubusch gut los. Schon in der 9.Minute konnte Erik Liebner einen Konter der Schwarz-Gelben mit einem überlegten Schuss aus der halbrechten Position zum 1:0 veredeln. Auch im weiteren Spielverlauf hielt Laubusch gut dagegen. Doch weitere Torgefahr konnte nicht erzielt werden. Mit zunehmender Spielzeit wurde Bretnig immer stärker und gefährlicher. Laubusch-Keeper Yves Petzer rückte zunehmend in den Mittelpunkt des Geschehens. Doch erst in der 37.Minute konnte der Favorit ausgleichen. Aus dem Mittelfeld spielte Bretnig einen schönen Steckpass durch die Abwehr zu Jakob Gerards. Der dribbelte noch etwas und schloss dann zum 1:1 ab. Keine Abwehrchance für Yves Petzer !
Auch in der 2.Halbzeit ein ähnliches Bild. Die Gäste überlegen und Laubusch im Abwehrkampf. Schade, dass in der 55.Minute der Schiedsrichter mit einer eher zweifelhaften Elfmeterentscheidung ins Spiel eingriff. Bei einem normalen Zweikampf ging ein Gästestürmer zwar zu Boden, aber nicht einmal die Bretniger protestierten. Nur der Unparteiische will etwas gesehen haben. Bretnig-Kapitän Florian Hornig nahm das Geschenk jedenfalls an.
Nun schlug das Pendel endgültig zugunsten des Kreisoberligisten aus. Drückende Überlegenheit war das Zeichen und bereits in der 64.Minute das 3:1 und damit die Vorentscheidung. Über die linke Seite kombinierten sich die Grün-Schwarzen bis in den Strafraum durch. Den letzten Pass brauchte der am Fünfmeterraum lauernde Jakob Sobe nur noch über die Linie drücken.
Mit diesem Zwischenstand nahmen die Gäste etwas Tempo aus dem Spiel. Laubusch versuchte nochmal, zu einem besseren Ergebnis zu kommen, aber die bekannte Offensivschwäche verhinderte dies. Am Ende kann man ewig darüber diskutieren, ob das Spiel ohne diese unglückliche Elfmeterentscheidung anders verlaufen wäre. Fakt bleibt, dass Bretnig-Hauswalde verdient in die nächste Pokalrunde eingezogen ist.
Für Laubusch bleibt die Erkenntnis, dass nach den letzten miesen Auftritten eine deutliche Steigerung zu erkennen war.
Aufstellung: Y.Petzer, L.Schwarz, C.Neumann (ab 39. Chr.Schitthelm), E.Stolarski,
Flo.Rißmann (ab 68. J.Schröter), S.Kuba, Chr.Bennemann, St.Klemke,
E.Liebner, A.Thiel (ab 84.M.Kotal), J.Pache (ab 73. T.Pötschik)

Manfred Lüdicke