1.Mannschaft | SV Laubusch – SV 1896 Großdubrau 7:0

28.März 2026 — Kreisliga Westlausitz — 17.Spieltag
SV Laubusch – SV 1896 Großdubrau 7 : 0 ( 3 : 0 )
Torfolge: 1:0 2:0 L.Löser (17./34.jeweils Elfm.) 3:0 M.Alkaraiza (40.) 4:0 St.Klemke
(55.) 5:0 L.Löser (78.) 6:0 M.Alkaraiza (78.) 7:0 E.Liebner (82.)
Überraschend klarer Heimerfolg !
Wer hätte das gedacht, eine Woche nach der Niederlage im Spitzenspiel in Malschwitz wurden die Gäste von 1896 Großdubrau mit sage und schreibe sieben Toren vom Laubuscher Rasen gefegt. Sicher, die Gäste hatten mit Personalproblemen zu kämpfen. Aber sich dermaßen in die Einzelteile zerlegen zu lassen, war nicht Großdubrau-Like !
In den ersten 10 Minute war es noch ein ausgeglichenes Spiel. Doch dann lief die Laubuscher Offensivmaschinerie auf Hochtouren. Zwar fielen die ersten beiden Laubuscher Tore durch von Leon Löser sicher verwandelte Elfmeter (17./Hand/ 34.Foul), doch bis dahin hätte es auch schon ohne Elfer zwei oder drei Laubuscher Tore geben können. Die Chancen alle aufzuzählen, würde diesen Rahmen sprengen. Und es ist auch keine Missachtung der Gäste, aber von Großdubrau kam gar nichts. Mit dem 3:0 von Motaz Alkaraiza in der 40.Minute war die Entscheidung gefallen.
In der 50.Minute musste Keeper Yves Petzer mal kurz eingreifen und zeigen, dass er nicht nur auf dem Spielberichtsbogen steht. Als aber Stanley Klemke in der 55.Minute mit einem wirklich „geilem“Tor das 4:0 erzielte, war die Moral der Gäste gebrochen. Man ließ praktisch alles über sich ergehen und gestattete den Born-Schützlingen ein besseres Trainingsmatch.
Leon Löser traf in der 76.Minute mit seinem dritten Treffer zum 5:0 und übernahm damit erst einmal mit 13 Saisontreffern die Führung in der Torjägerliste der Kreisliga! Jentschie kam mit der Anzeigetafel gar nicht mehr so schnell hinterher, denn bereits in der 78.Minute veredelte Motaz Alkaraiza ein schönes Zuspiel zum 6:0. Was nun noch fehlte, war ein Tor vom Edeljoker. Und Erik Liebner ließ sich auch nicht lange bitten. In der 82.Minute markierte Erik kurz nach seiner Einwechslung den 7:0-Endstand und gleichzeitig sein sechstes Jokertor in dieser Saison. Auch eine Leistung, die seinesgleichen sucht.
Letztlich lässt sich dieses 7:0 schlecht einordnen. Zu schwach waren die Gäste an diesem Tag. Dass die Laubuscher Offensivkraft in dieser Saison herausragend ist, beweist schon die Tatsache, dass nach 17 Spielen schon 54 Treffer erzielt wurden.
Am Sonnabend nach Ostern kommt es nun zum lange erwarteten Viertelfinalknüller gegen die Post Germanen aus Bautzen im Westlausitz-Pokal.
Aufstellung: Y.Petzer, L.Schwarz, D.Wagner, E.Stolarski, Flo.Rißmann (ab 77.
E.Liebner), M.Sarniak, T.Tusche (ab 77. T.Pötschik), Chr.Schitthelm,
St.Klemke (ab 71. A.Thiel), L.Löser (ab 87. S.Kuba), M.Alkaraiza
Manfred Lüdicke