Derbysieg

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Nach fünf Jahren konnte der SVL, endlich den lang ersehnten Derbysieg einfahren.

Obwohl wir uns viel vorgenommen hatten, war der FSV in den ersten 20 Minuten die dominierende Mannschaft. Unser Team war schlafmützig und zeigte sich beeindruckt. In der 11. Minute hatte Pohl die Riesenchance, traf aber nur den Pfosten. Bei der zweiten 100 %-igen kullerte der Ball nur wenige Zentimeter am SVL Tor vorbei. Auf der Gegenseite scheiterte Stoyan aus guter Position an Käßler. Nach ca. 25 Minuten konnte Laubusch mehr Struktur ins Spiel bringen, womit die Partie relativ ausgeglichen gestaltet werden konnte. In der Pause, mussten wir verletzungsbedingt wechseln. Sudakow kam für Jurisch. Und, es war genau sein Spiel. Lauta stand hoch, und für „Dimi“ ergaben sich Räume. Er sorgte das ein oder andere Mal, für Unruhe in der Hälfte des FSV. In  der 54. Minute, konnte er dann den Ball über Käßler lupfen, und es stand 0-1. Lauta startete nun „wütende Angriffe“. Entweder scheiterten Sie an Hanold, oder am eigenen Unvermögen. Alles in allem, ein glücklicher Sieg der Laubuscher. Aber am Ende zählen die Punkte.

Trotzdem, Respekt, das Lutz Schmuck aus dem „Haufen“ ein wettbewerbsfähiges Team  geformt hat.

PS: Hallo Manni. Mit Ulf Brähler, hatten wir heut einen überragenden Schiedsrichter. Körpersprache, Ausstrahlung, Fingerspitzengefühl, vom Feinsten. Da können sich die beiden „Unparteiischen“ der vergangenen Wochen, viele Scheiben abschneiden. Und wir leben nicht mehr in der DDR, wo man seine Meinung nicht sagen darf.

Vermeidbare Niederlage

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Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Beide Teams auf Augenhöhe, wenig Chancen, man neutralisierte sich im Mittelfeld. Dann ein Schnitzer des SVL vorm Strafraum, den die Gäste stark ausspielten, 0:1. So ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte begann Laubusch lethargisch, Körpersprache, Willen, Fehlanzeige. Raumaufteilung, Laufwege, man hatte das Gefühl, das in der Pause keiner zugehört hatte. Nach ca. 20 Minuten, dann so ein Aufbäumen des SVL. Man erspielte sich ein, zwei gute Möglichkeiten, aber ohne Erfolg. In den letzten 10 Minuten stellten wir noch mal um, Offensive pur. Ohne Erfolg, quasi mit dem Abpfiff erzielten die Gäste den 0:2 Endstand.
Aufstellung: Hanold, Rißmann Florian, Schneider, Runschke, Röllich, Lupp, Schön, Bruck (Nowack),
Günter (Jurisch), Stoyan, Kutscher (Sudakow)

Fazit: Eins Vornweg, wir haben die letzten beiden Spiele aus eigenem Unvermögen verloren. Ich habe auch die ewige Schiedsrichter Diskussion satt. Aber was wir in den beiden letzten Spielen erlebt haben, spricht Bände. Die Herren Edlich (Zeißig) und Bureck (Knappensee) haben so eine unterirdisch schlechte Leistung abgegeben, und bewußt!!!!! gegen den SV Laubusch gepfiffen, wo man sich fragt, warum!!! Unparteiisch heißt das Zauberwort. Ich hoffe wir bekommen in Zukunft mal einen Schiedsrichterbeobachter gestellt.

Verdienter Sieg der Zeißiger Reserve

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Wir wussten, dass uns in Zeißig einer der stärksten Gegner der Liga erwartet. Dennoch wollten wir Punkte mitnehmen. Mit der gleichen Aufstellung der Vorwoche, gingen wir ins Spiel. Die Partie begann hektisch, und wir hatte Mühe unsere Ordnung zu finden. In der 10. Minute, dann der Schock. Innenverteidiger Klitzke verletzte sich (Muskelfaserriss), und musste das Spielfeld verlassen. Das war der Anfang vom Ende. Wir mussten umstellen, unsere Ordnung ging verloren und die taktische Marschroute konnte nicht mehr so umgesetzt werden. Dennoch hielten wir das 0:0 bis zur 31.Minute, als die Zeißiger einen Freistoß schnell ausführten (bei dem sich die Laubuscher Abwehr im Tiefschlaf befand) und Dietrich per Distanzschuß die Führung erzielte. So ging es dann auch in die Pause. Wir nahmen uns vor, noch mal richtig dagegen zu halten. Doch in der 51. Minute, erwischte es auch Jurjanz. Mit doppeltem Nasenbruch verließ er das Feld. Spätestens hier übernahm Zeißig komplett das Spiel. Zwar konnten wir 2 Minuten nach dem 2:0 in der 59.Minute, noch durch ein Traumtor von Stoyan, auf 2:1 verkürzen. Das war es dann aber  auch. In der 70. und 74. Minute, machten Ludwig und Weichert alles klar zum 4:1 Endstand. Bei konsequenter Chancenverwertung der Gastgeber, hätte das Resultat auch noch höher ausfallen können.

Fazit:

Fehlpässe, Abstimmungsprobleme und fehlende geistige Frische bestimmten mit zunehmender Zeit unser Spiel. Bei der dünnen Spielerdecke, sind Ausfälle von diesem Kaliber nicht gleichwertig zu kompensieren. Auf diesem Weg, den beiden verletzten beste Genesungswünsche.

 

 

 

6. Spieltag | 2. Männermannschaft | Unnötiges Debakel in nur 10 Minuten | SV Laubusch II – FSV Steinitz 0:5

Zum 0:5 der Reserve Laubusch möchte man am liebsten nichts schreiben. Unnötig war diese Niederlage gegen den Tabellennachbarn. In der ersten Halbzeit ging man mit einem 0:0 vom Platz und konnte durch gute Defensivarbeit überzeugen.
Die Gäste kamen nur einmal in der 8. Minute gefährlich vors Tor. Weitere Chancen der Gäste wurden mühelos durch die Laubuscher Defensive im Keim erstickt. Rissmann und Sudakow hielten die Stürmer der Gäste vom Tor fern.
Leider schafften es der Laubuscher Angriff genauso wie die Gäste nicht, effizient genug vors Tor. Die gewünschten Tore blieben aus.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit gab es intensivere Bemühungen der Gäste, den Abschluss zu suchen.
Sudakow wurde in der 71. Minute ausgewechselt. Er musste noch den Weg zum Spiel der ersten Mannschaft antreten um dort auszuhelfen.
In der 75. Minute ging dann das Debakel los. Die Auswechslung von Sudakow war der erste Riss in der Abwehr und es ermöglichte Gästestürmer Jank in der 75. Minuten nach Pass in die Tiefe den allein gelassenen Torwart zu überwinden. In der 76. Minute Kopfball durch Jank ins Tor – zum Glück Abseits und kein Tor. Wenige Sekunden später,  Abschlag vom Tor, zurück kam ein Pass in die Tiefe, wurde weitergeleitet zum  Stürmer Jank, der einschob und zum Glück noch im Abseits stand. In der 77. Minute war es dann Jank, der zum 2:0 rechts flach in die Ecke einschob. Für den Torwart der Laubsucher Reserve keine Chance. Die Bälle vom Abstoss kamen ohne effiziente Verarbeitung des Laubuscher Mittelfeldes direkt in den Strafraum zurück. In der 79. Minute flog Rissmann dann nach wiederholtem Foul mit Gelb-Rot vom Platz.
Nun konnte man einer völlig aufgelösten Abwehr der Laubuscher zuschauen. Chancen im Minutentakt und die Tore fielen. 3:0  in der 84. Minute, wieder Jank, welcher nach einfachem Pass in die Spitze nur noch den Torwart vor sich überwinden musste. In der 85. Minute kam Jank über den linken Flügel alllein auf den Torwart zu. Jank flankte auf den rechten Flügel und Kostorsch konnte  – eigentlich gedeckt durch zwei Laubuscher Abwehrspieler – ins leere Tor zum 4:0 einköpfen. Und dies noch nicht genug, über den rechten Flügel kam der Schütze vom 4:0 wieder alleine, keine Laubuscher Abwehr zu sehen. Torwart Fornfeist, welcher dann auch etwas demotiviert war, kam zu spät zum Ball und Kostorsch auf die Mitte zu Jank und dieser schob ins leere Tor zum 5:0 Endstand.

Die Laubuscher Reserve wurde nach zwei Siegen von ihrem emotionalen Höhenflug runtergeholt. Bis zur 75. Minute kann man den Laubuschern gutes Potential unterstellen, aber dieser enorme Einbruch durch Wegfall zweier Leistungsträger in der Abwehr darf keine Entschuldigung sein. Hier muss sich jeder Einzelne die Frage stellen, welche Aufgabe habe ich auf dem Platz in der Mannschaft zu vertreten.